Natürlich spart eine Anhängerkupplung kein Benzin, schon gar nicht, wenn man Lasten anhängt und hinter sich herzieht. Es versteht sich von selbst, dass es sich absolut verbietet, sinnlos einen Anhänger durch die Gegend zu schleppen. Indirekt sparen kann man jedoch, wenn man einen Fahrradträger auf die Anhängerkupplung aufsetzt und mit den Rädern in den Urlaub fährt. Wenn man dann hier und da, das Auto stehen lässte und stattdessen mit dem Rad die Gegend erkundet, dann spart man natürlich Treibstoff und tut auch noch was für die eigene Gesundheit.
Natürlich macht es wenig Sinn, die Räder von der Nordsee ans Mittemehr mitzuschleppen. Den Benzinmehrverbrauch durch die schlechtere Aerodynamik des Autos wird man wohl nicht wieder wettmachen können. Da lohnt es sich dann schon eher, vor Ort ein paar Räder zu leihen. Allerdings gibt es ja auch Zeitgenossen, die eine sehr exklusive Fahrradausrüstung ihr eigen nennen und nicht mit einem beliebigen Leihrad fahren möchten.
In einem solchen Fall würde ich bei einer vorhandenen Anhängerkupplung einen Fahrradträger, der auf dieser angebracht werden kann einem Dachtransport vorziehen. Zwar kommt man unterwegs eventuell nicht ganz so einfach an den Kofferraum, wie dies bei einem Dachträger der Fall ist, dafür muss man sich aber auch nicht wegen der Fahrzeughöhe Gedanken machen. So mancher Dachaufbau wurde schon vor der Parkhauseinfahrt gefunden…
In jedem Fall empfiehlt sich vor der Anschaffung eines Fahrradträgers, egal ob für Dach, Heckklappe oder Anhängerkupplung, die einschlägigen Tests beim ADAC oder Stiftung Warentest zu studieren, sonst liegen die teuren Räder womöglich auf der Autobahn, wo sie nicht hingehören.
