Fährt man täglich zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit an mehreren Tankstellen vorbei, hat man die Möglichkeit, die Preise gut zu vergleichen. Leider ändern aber die Tankstellen heutzutage in immer kürzeren Intervallen die Preise. So kann die Tankstelle, die morgens noch die günstigste war, abends auf einmal die Preise ordentlich angehoben haben, Sprünge von 10 Cent sind da keine Seltenheit mehr. Helfen können hier Seiten im Internet. Auf Seiten wie zum Beispiel clever-tanken.de oder benzinpreis.de können die aktuell günstigsten Tankstellen bereits vor Fahrtantritt recherchiert werden, so dass man sich am Ende nicht ärgert, nicht noch zwei Straßen weitergefahren zu sein. Denn zwischenzeitlich ist es oft sogar so, dass Tankstellen der selben Marke, obwohl nur wenige Straßen auseinander, deutliche Preisunterschiede aufzeigen können. Ebenso kann eine Tankstelle bei Superkraftstoff günstig sein, will man Diesel tanken, kann aber eine ganz ansere Tankstelle den besten Preis haben.
Wer von unterwegs aus die Preise checken will, der findet mitlerweile sogar schon spezielle Apps zum Beispiel für das iPhone für die Suche nach günstigen Tankstellen.
Grundsätzlich spielt das Timing beim Tanken eine große Rolle. Kurz vor Feiertagen oder Wochenenden ziehen die Preise der Tankstellen drastisch an. Der Durchschnittspreis für Benzin und Diesel im vergangenen Jahr lag an Montagen 3,5 Cent unter dem an Freitagen, so eine Studie des ADAC. Während Freitag meist der Höchststand an der Zapfsäzule erreicht war, fielen die Preise bereits am Samstagabend weder deutlich, um montags ihren Wochentiefstand zu erreichen. Ab Dienstag steigen die Preise dann gewöhnlich wieder kräftig an. Leider ist es nicht mehr in jedem Fall so, dass man auch am Montag Morgen am günstigsten Tankt, manche Tankstellen bieten den günstigsten Preis erst gegen Abend an, dann aber nur für sehr wenige Stunden.